Fast 40 Jahre beim WBO, 31 davon als Geschäftsführer – Rolf Schmid hat die Arbeit des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer geprägt wie kein zweiter. Am Freitag, 13. März, nahm er im Maritim Hotel in Stuttgart offiziell Abschied von seiner Arbeit, seinen Mitarbeitern und Branchenpartnern. Rund 400 Gäste folgten der Einladung, darunter zahlreiche Abgeordnete aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Vertreter von Verbänden, Unternehmen und Institutionen sowie Inhaber und Mitarbeiter zahlreicher Mitgliedsbetriebe. Als „Sechser mit Zusatzzahl für den WBO“ bezeichnete Eberhard Dannenmann, Vorsitzender des WBO, den früheren Geschäftsführer und würdigte sein beharrliches Engagement für die Belange des privaten Omnibusgewerbes. Er habe die Verkehrsbetriebswirtschaft in Heilbronn mitbegründet, die gbk gehe auf seine Initiative zurück, Schmid sei bei der bdo-Gründung gestaltend dabei gewesen, habe neue Schulungsformen gefördert und schließlich den Busführerschein ab 18 bundesweit möglich gemacht, nannte er nur einige wichtige Meilensteine in Schmids Berufsleben. Auch Ministerpräsident Günther H. Oettinger war der Einladung gefolgt. Er bedankte sich bei Rolf Schmid, der in allen Belangen der Branche immer Ratgeber und Diskussionspartner auf sachlicher Ebene gewesen sei. Für Schmids jahrzehntelange Arbeit zeichnete er ihn mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg aus. Nach der Abschiedsrede von Rolf Schmid, in der er als wichtigen Grund für den Erfolg der Verbandsarbeit die gute Zusammenarbeit zwischen Vorsitzendem und Geschäftsführer nannte, honorierten die Gäste das jahrzehntelange Engagement von Rolf Schmid mit stehendem Applaus.
Bewegender Abschied
Der WBO hat seinen bisherigen Geschäftsführer Rolf Schmid im Rahmen einer hochkarätig besetzten Feier in den Ruhestand verabschiedet.