Laut dem Bericht haben die Arbeitnehmervertreter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) der Geschäftsführung vorgeschlagen, in die 1.300 Stadtbusse Videokameras zur zusätzlichen Sicherheit der Fahrer einzubauen. Wird der Busfahrer angegriffen, aktiviert er eine versteckte Kamera, deren Live-Bild in die BVG-Sicherheitsleitstelle übertragen wird. Ein geschulter Mitarbeiter soll dann den Täter direkt über ein Mikrofon ansprechen können. Der Hinweis, dass der Täter auf Video erfasst und die Polizei informiert sei, soll dazu führen, dass er von dem Fahrer ablässt.
Die BVG-Sprecherin Petra Reetz bestätigte diesen Vorschlag. Es gebe hierzu noch keine Entscheidung aber „eine positive Grundhaltung“. Gute Erfahrungen mit einem vergleichbaren Video-System hat die BVG bereits in zahlreichen U-Bahn-Stationen gesammelt. Die Zahl der Gewalttaten im ÖPNV ging laut Bild 2012 um 20 Prozent zurück. (akp)