„Mit der Arbeitsagentur und der Arge hatten wir von Anfang an auf kompetente Partner bei der Vermittlung von Arbeitskräften aus der Region gesetzt“, sagte BUGA-Geschäftsführer Jochen Sandner. „Unser Ziel war es, möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig ein hohes Serviceniveau für unsere Besucher sicher zu stellen. Das ist gelungen.“ „Die Buga hat frischen Wind nach Schwerin gebracht und mit dazu beigetragen, dass die Arbeitslosigkeit in der Region trotz weitweiter Finanz- und Wirtschaftskrise weiter abgenommen hat. Ziel dabei war es, nicht nur sogenannte „Ein-Euro-Jobber“ zu gewinnen, sondern möglichst viele sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu generieren. Das können wir mit Stolz und Freude bestätigen“, bilanzierte Helmut Westkamp, Chef der Schweriner Arbeitsagentur. „Auch die Hilfebedürftigkeit ist dank der BUGA deutlich zurückgegangen, fast 1,6 Millionen Euro weniger Ausgaben für das Arbeitslosengeld 2, das kann sich sehen lassen“, freut sich Joachim Tag, Geschäftsführer der ARGE Schwerin. Neben den durch die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH ausgelösten arbeitsmarktpolitischen Effekten gab es weitere auf dem ersten Arbeitsmarkt bei anderen Unternehmen. So stellte beispielsweise die GCS Großveranstaltungs- und Cateringservice GmbH für die BUGA-Hauptgastronomie 120 Mitarbeiter fest ein. Mehr als zehn neue Arbeitsplätze gab es beim Wachdienst. Zusätzliche Arbeitskräfte beschäftigten auch die auf dem BUGA-Gelände tätige Reinigungsfirma, ebenso die Garten- und Landschaftsbauer, die mit den Pflanzungen und der Pflege beauftragt waren. Weitere Arbeitsplätze schufen Gastronomie und Hotellerie in der Stadt Schwerin. (js)
BUGA 2009 schaffte Arbeit
Die Bundesgartenschau 2009 hat eine Entlastung des Arbeitsmarktes gebracht. Grundlage dafür war eine enge Zusammenarbeit der BUGA GmbH mit der Agentur für Arbeit und der Arbeitsgemeinschaft zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arge) in der Landeshauptstadt Schwerin.