Bundesrat stimmt PBefG-Novelle zu

02.11.2012 15:08 Uhr
Fernbus, Fernbuslinie Thüringen-Berlin, Eisenach
© Foto: dapd/Jens-Ulrich Koch

Auf der Bundesratssitzung am 2. November 2012 beschloss die Länderkammer auf Empfehlung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags die Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften. Mit dieser Zustimmung tritt in 2013 ein novelliertes Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) in Kraft, welcher unter anderem das Wettbewerbsverbot für Fernlinienbusse aufhebt.

„Diese Entscheidung ist ein ermutigendes Signal für die Reformfähigkeit unseres Landes. Der Fernbus wird neben der Bahn, dem Pkw und dem Flugzeug die vierte Säule des Personenfernverkehrs werden“, beurteilte bdo-Präsident Wolfgang Steinbrück die Novellierung.

Durch die Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs wird den Verbrauchern eine günstige und umweltfreundliche Alternative eröffnet. Steinbrück weiter: „Dass Bus und Bahn auch gut nebeneinander funktioniert, kann man deutlich auf der Strecke Hamburg-Berlin sehen. Ein gutes Angebot von Bus und Bahn macht den öffentlichen Verkehr attraktiv.“

Im Bereich des ÖPNV sorgt die die Novelle des PBefG durch den Vorrang eigenwirtschaftlicher Verkehre auch weiterhin dafür, dass mittelständische Busunternehmen auf eigene Initiative Leistungen im öffentlichen Personennahverkehr anbieten und mit ihrer Expertise die Verkehrsangebote zum Wohle der Kunden weiterentwickeln können. (akp)

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