Die bayerische Polizei hat am 11. und 12. Oktober im Rahmen einer bundesweiten Aktion zur Kontrolle des gewerblichen Güterkraft- und Personenreiseverkehrs 9.122 Lkws und Kraftomnibusse kontrolliert. Davon wurden 1.239 Fahrzeuge oder Fahrzeugführer beanstandet. „Dies bedeutet eine Beanstandungsquote von knapp 14 Prozent. In 136 Fällen musste sogar die Weiterfahrt untersagt werden, darunter befanden sich auch 20 Gefahrgutfahrzeuge“, so Innenstaatssekretär Georg Schmid. Neben 1.000 Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten und der dazu gehörenden Ausrüstung wurden 443 technische Mängel an Lastkraftwagen festgestellt. Fünf Fahrer waren nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Busse waren im ersten Halbjahr 2007 384 Mal an Verkehrsunfällen mit Personenschaden beteiligt. Gegenüber 414 Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Kraftomnibussen im ersten Halbjahr 2006 bedeutet dies einen Rückgang um etwas mehr als sieben Prozent, so das Bayerische Staatsministerium des Innern in einer Pressemitteilung.
Bundesweite Kontrollaktion
Bayerische Polizei kontrolliert an zwei Tagen 9.122 Busse und Lkw - 1.239 Beanstandungen