Rund 1.500 Fahrer legten laut der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart, Esslingen und Freiburg am Donnerstag von 4 Uhr bis 14 Uhr ihre Arbeit nieder. Busse und Bahnen blieben im Depot, Tausende Pendler mussten auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Die S-Bahnen und Nahverkehrszüge waren überfüllt, viele Zufahrtsstraßen verstopft. Bereits am Mittwoch hatten nach Gewerkschaftsangaben rund 1.500 Bus- und Bahnfahrer in Karlsruhe, Konstanz, Baden-Baden und Heilbronn gestreikt. Am Samstag soll es in Pforzheim weitergehen. Grund für der Auseinandersetzung ist die Forderung nach einem neuen Manteltarifvertrag. Verdi will unter anderem kürzere Schichten, volles Weihnachtsgeld und 30 Tage Urlaub für alle unabhängig vom Alter durchsetzen. (ag)
Busfahrerstreiks lähmen den Südwesten
Die Bus- und Straßenbahnfahrer der kommunalen Beförderungsbetriebe bremsen seit der Wochenmitte den öffentlichen Nahverkehr in Baden-Württemberg aus.