Eigentlich stand der Streik im Berliner Nahverkehr schon fest, die BVG hatte einen Notfallplan erarbeitet. Dann einigten sich am 31. März um Mitternacht der Vorstand der Berliner Verkehrsbetriebe BVG und die Gewerkschaft Verdi in einem Spitzengespräch darauf, die regulären Tarifverhandlungen wieder aufzunehmen. Basis sei der am Montag in Potsdam erzielte Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst von Bund und Gemeinden, so Verdi-Sprecher Andreas Splanemann gegenüber der Nachrichtenagentur ddp. Die Einigung kam in einem rund dreistündigen Spitzentreffen zwischen Verdi-Landeschefin Susanne Stumpenhusen, BVG-Chef Andreas Sturmowski und Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) zu Stande. Nun sollen die regulären Tarifverhandlungen so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden.
BVG streikt erst einmal nicht
Spitzengespräch unter Beteiligung von Finanzsenator Thilo Sarrazin brachte um Mitternacht noch eine Einigung.