Es sei in hohem Maße opportunistisch, spiegele den wahren Wert der Continental nicht annähernd wider und entbehre einer überzeugenden industriellen Logik, teilte Conti der Nachrichtenagentur dpa in Hannover mit. Schaeffler habe sich auf „rechtswidrige Weise“ angeschlichen, um die Kontrolle über Continental zu erlangen, hieß es. Conti habe als eigenständiges Unternehmen in derzeitiger Aufstellung eine hervorragende Zukunftsperspektive. „Continental würde Schaeffler nützen, Schaeffler aber nicht Continental.“ Die fränkische Schaeffler-Gruppe hatte ein Übernahmeangebot vorgelegt. Sie bietet den anderen Conti-Aktionären 69,37 Euro pro Aktie in bar, damit bewertet die Offerte Conti mit 11,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen strebe eine strategische Beteiligung von mehr als 30 Prozent an Conti an, aber nicht notwendigerweise eine Mehrheit, hieß es.
Conti lehnt Schaeffler-Angebot ab
Continental hat das Übernahmeangebot der Schaeffler-Gruppe abgelehnt.