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Corona-Hilfen: Überbrückungshilfen mindestens bis Jahresende 2021 nötig

Die Überbrückungshilfen sollen mindestens bis zum Jahresende 2021 verlängert werden, fordert das ATV (Symbolbild)
© Foto: pict rider/stock.adobe.com; bluedesign/stock.adobe.com [M] OMNIBUSREVUE

Erst im Jahr 2022 könne mit einer ersten Erholung des Tourismus gerechnet werden, warnt das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt und dringt daher auf eine Verlängerung der Überbrückungshilfe.


Datum:
28.07.2021
Autor:
Thomas Burgert
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In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sowie an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) eine Verlängerung der Überbrückungshilfen mindestens bis zum Jahresende 2021 gefordert. Die derzeitige Laufzeit des Programms reiche nicht aus, „um das wirtschaftliche Überleben einer Mehrheit der touristischen Unternehmen in Deutschland zu sichern“, erklärte das Aktionsbündnis in seinem Schreiben.

In dem Schreiben heißt es, dass die Unternehmen der Tourismusindustrie nur dank der bisher erhaltenen Überbrückungshilfen die vergangenen schwierigen 15 Monate wegen Covid19 bewältigen konnten. „Es wäre ein verheerender Fehler, die staatliche Unterstützung auf den letzten Metern zu verwehren“, warnte das Aktionsbündnis. Man könne erst im Jahr 2022 mit einer ersten Erholung des Tourismus rechnen. Dem Bündnis zufolge wird die Situation für die Touristik und die Reisenden sogar noch schwieriger, wenn der aktuelle Impfstatus bezüglich der zukünftigen politischen Entscheidungen weiterhin nicht berücksichtigt wird.

„Prekäre und volatile Situation in der Tourismusbranche“

Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt repräsentiert 28 touristische Branchenverbände, die über zehntausend Unternehmen vertreten und für insgesamt über eine Million Arbeitsplätze verantwortlich sind. Mitglied im Bündnis sind unter anderem der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO)und der Internationale Verband der Paketer (VPR).

Anhand einiger konkreter Beispiele schildert das Aktionsbündnis in seinem Schreiben die aktuell noch „sehr prekäre und volatile“ Situation in der Tourismusbranche und schließt mit dem Fazit: „Es ist in unseren Augen unabdingbar, die Überbrückungshilfen über den 30. September 2021 hinaus zu verlängern, da sich die Situation für viele Teile der Tourismusbranche im aktuellen Jahr nur geringfügig verbessert hat, und die Umsätze im Vergleich zu 2019 noch erhebliche Einbrüche aufweisen. Die Entscheidung muss jetzt fallen, denn die Unternehmen brauchen Planungssicherheit in diesen schwierigen Zeiten.“

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