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Deutschsprachige Busverbände betonen Gemeinsamkeiten

© Foto: bdo

Die Spitzenvertreter der Omnibusverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg wollen die Brancheninteressen auf europäischer Ebene in Zukunft verstärkt gemeinsam vertreten.


Datum:
24.07.2017
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Etwa im Hinblick auf die aktuellen Initiativen der EU-Kommission wollen die vier Länder auf Verbesserungen hinwirken. Auch müssten Lenk- und Ruhezeitenregelungen besser auf die Anforderungen der Branche ausgerichtet werden. Am Rande des Spitzentreffens in Warnemünde waren sich die Präsidenten der Busverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg ausnahmenlos einig: „Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission zu den Lenk- und Ruhezeiten lassen erkennen, dass die Besonderheiten der Branche entweder nicht erkannt oder ignoriert werden. Hier wollen wir im Schulterschluss ansetzen und auf gute Lösungen für Fahrgäste, Fahrer und Unternehmen hinwirken.“

Neben den aktuellen politischen Initiativen seien die Diskussionen der Sitzung auch von Fragen zum digitalen Wandel im Busverkehr geprägt gewesen. Know-how-Austausch und eine stärkere Vernetzung über Landesgrenzen hinweg standen im Mittelpunkt. Die Präsidenten dazu: „Im Hinblick auf die aktuellen Ziele und Herausforderungen der Omnibusbranche herrscht große Einigkeit bei den anwesenden Verbandsvertretern, dass wir gemeinsam mehr erreichen können und wollen. Dies gilt beispielsweise für den Abbau von bürokratischen Hindernissen.“

Zum Hintergrund: Beim sogenannten DACHL-Treffen kommen einmal im Jahr die Präsidenten und Geschäftsführer der Busverbände aus Deutschland (bdo), Österreich (WKO, Fachverband Bus), der Schweiz (ASTAG/Car Tourisme Suisse) und Luxemburg (FLEAA) zu einem Meeting zusammen. In diesem Jahr übernahm der bdo die Austragung und die Organisation. In Warnemünde an der Ostsee wurden die aktuellen Themen der Branche diskutiert und gemeinsame Lösungsansätze herausgearbeitet. (ts)

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