Das ist das Ergebnis einer langen Kontroverse zwischen Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil. Das Land und die Stadt richten eine gemeinsame Arbeitsgruppe ein. Das Gremium soll weitere Konzepte erarbeiten, um den Ausstoß von Stickstoffdioxid zu verringern. Auch nach der Schonfrist, die bis Ende Mai gilt, will die Stadt mit Augenmaß vorgehen. Von Juni bis August können Betroffene um Bußgelder herumkommen, wenn sie „nachvollziehbare Gründe“ anbringen können, warum sie gegen das Fahrverbot verstoßen haben. Für Fahrzeuge, die etwa nicht umgerüstet werden können, können die Halter auch Ausnahmegenehmigungen bekommen. Sie dürfen dann weiter mit gelber Plakette in die Stadt fahren.
Doch nur mit Grün durch Hannover
In Hannover gilt ab 1. März nun doch die schärfste Stufe der Umweltzone. Hinein in die Stadt darf nur, wer eine grüne Plakette auf dem Fahrzeug hat. In den ersten drei Monaten sollen aber keine Bußgelder verhängt werden.