EU-Konferenz: Innovative Verkehrslösungen

22.04.2008 06:33 Uhr
EU-Konferenz: Innovative Verkehrslösungen

Der Straßenverkehr in der EU wird umweltfreundlicher, sicherer und intelligenter. Dies ist das Fazit der in Ljubljana eröffneten Konferenz mit dem Titel „Transport Research Arena 2008".

Die viertägige Großveranstaltung bietet ein Forum für über 1.000 hochrangige Vertreter von europäischen Straßenverkehrsunternehmen, nationalen Verwaltungen und EU-Stellen, Infrastrukturbetreibern und weiteren Akteuren. Präsentiert werden die neuesten politischen Entwicklungen und technologischen Errungenschaften, die dazu beitragen werden, dass der Straßenverkehr umweltfreundlicher, sicherer, intelligenter und nutzerfreundlicher wird. Damit können die in diesem wichtigen Wirtschaftssektor führenden EU-Unternehmen ihre Position weiter ausbauen. Janez Potoènik, EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung, machte deutlich, wie wichtig abgestimmte Strategien und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren sind: „Europas Ziele für einen intelligenteren, umweltfreundlicheren und wettbewerbsfähigeren Straßenverkehr zählen zu den weltweit ehrgeizigsten. Damit sie auch Wirklichkeit werden, brauchen wir einen systematischen Ansatz, der Fahrzeuge, Infrastrukturen und Nutzer einbezieht, sowie den gemeinsamen Willen aller Betroffenen, sich nachdrücklich für diese Ziele einzusetzen. Ich denke, dass sich dieser ‚systematische’ Ansatz am besten bewerkstelligen lässt, wenn wir über Staatsgrenzen hinweg im Verbund forschen, die Strategien aufeinander abstimmen und die Ressourcen kohärent einsetzen. Wir werden nur dann Erfolg haben, wenn Investitionen und Koordinierung Hand in Hand gehen. Nur so kann die Verwirklichung eines echten‚ integrierten Verkehrssystems’ gelingen, auf das wir stolz sein können.“ Den Straßenverkehrsunternehmen kommt in Europa im Hinblick auf Wirtschaftserträge, Beschäftigung und technologische Entwicklung eine wichtige Rolle zu. Auch sichern gut funktionierende Straßenverkehrssysteme die Wettbewerbsfähigkeit vieler europäischer Wirtschaftssektoren, sie stärken den Binnenmarkt und decken den wachsenden Mobilitätsbedarf der EU-Bürger. Innovative Verkehrslösungen müssen aber auch dem Umwelt- und Klimaschutz Rechnung tragen, den Energieverbrauch bremsen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern, der Verkehrsüberlastung entgegenwirken und die Zahl der Verkehrstoten senken. Angesichts dieser Herausforderungen bündeln der private und der öffentliche Sektor ihre Kräfte und erhöhen die Forschungsinvestitionen. Die Automobilindustrie hat bereits mehr in Forschung und Entwicklung investiert als irgendein anderer europäischer Industriezweig. Parallel hierzu stellt die Europäische Kommission über das laufende Forschungsrahmenprogramm der EU mehr als 4 Milliarden Euro für die Straßenverkehrsforschung bereit. http://www.tra2008.si/

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