Wie der Automobilclub ADAC berichtet, sind für deutsche Urlauber vor allem folgende Freigaben von Bedeutung: Polen: Pünktlich zur Fußball-EM macht das Autobahnnetz einen großen Sprung nach vorne. Bis Juni soll die A 1 (Danzig - Lodz) um weitere 71 Kilometer zwischen Kowal und Strykow wachsen, die A 2 (Frankfurt/Oder - Lodz) um rund 90 Kilometer bis Warschau verlängert werden und auch die A 4 (Görlitz - Krakau) durchgehend bis zur ukrainischen Grenze bei Korczowa führen. Serbien: Auf eine deutliche Erleichterung dürfen auch Transit-Reisende in Richtung Griechenland oder Türkei hoffen. Noch vor Beginn der Hauptreisezeit, voraussichtlich im Mai, soll die Südumfahrung der serbischen Hauptstadt Belgrad (E 75 neu) fertig sein. Die zeitraubenden Fahrten durch die baustellengeplagte Donau-Metropole beziehungsweise durch die Dörfer im Süden der Hauptstadt gehören dann der Vergangenheit an. Frankreich: Auch im westlichen Nachbarland wird bis zum Jahresende eine Staufalle verschwinden. Für Dezember 2012 ist auf der A 89 (Lyon - Clermont-Ferrand) die Fertigstellung des 49 Kilometer langen Abschnitts zwischen La Tour de Salvigny nördlich von Lyon (Anschluss A 6) und Balbigny geplant. Autofahrer in Richtung Bordeaux können dann bis zu 60 Kilometer einsparen und müssen sich nicht mehr über die stauträchtigen Autobahnabschnitte rund um Lyon quälen. Spanien: Zu den Profiteuren gehören schließlich Urlauber an der nordspanischen Costa Verde. Die Küstenautobahn A 8 (Grenzübergang Irun/F - Santander - Gijon - Baamonde) wird um weitere 52 Kilometer wachsen. Zum Jahresende wird es auf der mehr als 500 Kilometer langen Autobahn nur noch eine einzige Lücke bei Torrelavega südlich von Santander geben. Diese kann jedoch über die regionale Schnellstraße S 10 umfahren werden. Weitere Informationen zu Autobahneröffnungen in Europa können unter www.adac.de abgerufen werden.
Europa: Wichtige Autobahneröffnungen 2012
Der Ausbau des Fernstraßennetzes in den europäischen Reiseländern schreitet laut ADAC auch 2012 voran. Während in den letzten Jahren der Schwerpunkt in Osteuropa lag, profitieren diesmal auch Reisende im Westen des Kontinents.