Europäische Partner vernetzen Mobilitäts-Kompetenzen

26.05.2010 08:05 Uhr
Europäische Partner vernetzen Mobilitäts-Kompetenzen

Das europäische Mobilitätsprojekt ICMA|Amobilife geht in die entscheidende Phase. Am 6. Und 7. Juni treffen sich die Projektpartner des durch Interreg IVB-Fördermittel unterstützten Projektes in Glasgow, um über die Umsetzung der geplanten europäischen "Amobilife Kompetenzplattform" für nachhaltige Mobilität von Tür zu Tür zu beraten.

Die seit 2008 erzielten Projektergebnisse und Erkenntnisse sollen über das Projektende 2012 hinaus zur Überwindung von Mobilitätslücken beitragen. Dieses Ziel soll durch die Umsetzung von Service- und Kompetenztransferangeboten auf der Basis von Projektergebnissen erreicht werden, die für Mobilitätsanbieter, Kommunen und die Fachwelt über eine "Kompetenzplattform" frei zugänglich sind. Der erste Grundstein für diese Plattform wurde mit der Einweihung der Amobilife Solutions Database auf der ICMA|Amobilife Halbzeitkonferenz am 17. März in Frankfurt gelegt. Unter www.icma-mobilife.eu/solutions-new finden sich zahlreiche beispielhafte Praxislösungen zur Überwindung von Mobilitätslücken in Nordwest Europa. Besondere Aufmerksamkeit gilt Bereichen, für die europaweit Handlungsbedarf festgestellt wurde. Dies umfasst unter anderem die Mitarbeiterqualifikation von Mobilitätsanbietern, die Umsetzung bedarfsorientierter Mobilitätsangebote, die Verbesserung multi-modaler Verknüpfungen und der Mobilitätskompetenz unterschiedlicher Zielgruppen sowie die Anpassung des Mobilitätsangebots an die Anforderungen des demographischen Wandels. Das Veranstaltungsprogramm beinhaltet unter anderem den Besuch der „Dial-A-Bus“ Zentrale. Dial-A-Bus, ein regionales Rufbusangebot, ist eine von vielen bedarfsorientierten flexiblen Mobilitätslösungen in Glasgow. Das Projekt ICMA| Amobilife hat ein Volumen von 7,32 Millionen Euro und wird von der Europäischen Union im Rahmen des INTERREG IVB Förderprogramms für Nordwest-Europa mit insgesamt 3,57 Millionen Euro über drei Jahre hinweg - bis 2011 - gefördert. Federführend ist die Greater Manchester Passenger Transport Executive, mit Sitz in Manchester. Die teilnehmenden Partner aus Deutschland sind: Die Lokale Nahverkehrsorganisation Offenbach, traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH und die Stadt Pirmasens. Weiter arbeiten als Projektpartner die Stadt Genk, die Stadt Dordrecht, die Nahverkehrsgesellschaften aus dem Raum Manchester und Stockport (Glasgow), die Universität von Aberdeen, die rundum mobil GmbH aus Thun (Schweiz), das CEPS/INSTEAD Forschungsinstitut (Luxemburg) und die Region Pays de la Loire (Frankreich) mit. Ziel des INTERREG IVB Projektes ICMA| Amobilife ist es, Mobilitätslücken im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf attraktive und effektive Weise zu schließen. Nutzerinnen und Nutzer von Bussen und Bahnen sollen ihre Reise überall und jederzeit antreten und beenden und dabei auf das eigene Auto verzichten können. Gerade auf den ersten und letzten Abschnitten einer Reise sehen sich ÖPNV-Nutzende wie Anbieter der ÖPNV-Leistungen mit Herausforderungen konfrontiert, für die das Projekt zukunftsweisende Antworten aufzeigt und europaweit verfügbar macht. http://www.icma-mobilife.eu

MEISTGELESEN


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


www.omnibusrevue.de ist das Online-Portal der monatlich erscheinenden Zeitschrift OMNIBUSREVUE aus dem Verlag Heinrich Vogel, die sich an Verkehrsunternehmen bzw. Busunternehmer und Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet. Sie berichtet über Trends, verkehrspolitische und rechtliche Themen sowie Neuigkeiten aus den Bereichen Management, Technik, Touristik und Handel.