GO-Box wird hungriger

01.05.2007 11:00 Uhr

Der Mindestaufladebetrag steigt von 45 Euro auf 75 Euro.

Die österreichische Asfinag Maut Service GmbH hat am 1. Mai 2007 ihre Mautordnung geändert. Im Pre Pay Modus – vor Fahrtantritt wird ein Guthaben auf das elektronische Fahrzeugmautgerät GO-Box aufgebucht – müssen jetzt mindestens 75 Euro auf die Box geladen werden. Davor waren es 45 Euro. Gezahlt werden kann bar oder mit Maestro-, Kredit- oder Tankkarte. Die GO-Box wird für fünf Euro ausgegeben. Der maximale Aufladebetrag bleibt mit 500 Euro gleich. Neben dem Pre Pay Verfahren gibt es das Post Pay Verfahren, bei dem der Fahrzeughalter regelmäßig im Nachhinein eine Abrechung über die zu bezahlende Maut erhält. "Wir erwarten uns von dieser Maßnahme den Vorteil, dass unsere Kunden vermehrt die GO-Boxen retournieren, um die darauf verbliebenen höheren Mautbeträge zurückgezahlt zu erhalten", erläutert Klaus Schierhackl, Geschäftsführer der Asfinag Maut Service GmbH. "Der höhere Grad an zurückgegebenen GO-Boxen führt durch das Geräterecycling auch zu merklich geringeren Kosten für die Asfinag." "Seitens Asfinag wurde eine Analyse über die Entwicklung der Pre Pay Restguthaben durchgeführt. Diese hat gezeigt, dass jene Guthaben, welche auf den Boxen verbleiben und nicht mehr aufgelöst werden, die Anschaffungskosten der GO-Boxen nur zu 58 Prozent decken. Die Anschaffungskosten der nicht retournierten Geräte belaufen sich auf etwa drei Millionen Euro. Derzeit ist davon auszugehen, dass diese GO-Boxen seitens der Kunden nicht mehr aufgelöst und daher auch die GO-Boxen nicht mehr retourniert werden,"so Klaus Schierhackl.

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