Noch in diesem Jahr wird MeinFernbus stark expandieren und noch vor der Marktliberalisierung weitere Fernbuslinien starten. Bis Ende 2012 wird das Unternehmen nach eigenen Angaben die Busflotte von heute neun Fahrzeugen auf dann 31 aufstocken. Für das kommende Jahr ist die deutschlandweite Expansion in Vorbereitung. Ziel von MeinFernbus ist es, bereits in 2013 bekanntester und beliebtester Fernbusanbieter in Deutschland zu sein. „Die besiegelte Liberalisierung in 2013 gibt uns nun Planungssicherheit. Unser Geschäftsmodell, das auf einer engen Kooperation mit regionalen Buspartner-Unternehmen beruht, stellt seinen Erfolg bereits auf zwei Pilotlinien unter Beweis und überzeugt so viele weitere Mittelständler, sich uns anzuschließen. Wir werden schnell wachsen und den Fernbusmarkt bedeutend prägen“, freut sich Torben Greve, Gründer und Geschäftsführer der MFB MeinFernbus GmbH.
In Zusammenarbeit mit fünf regionalen Partnerunternehmen betreibt MeinFernbus erfolgreich zwei Fernbuslinien in Süddeutschland: Freiburg–München seit Ende April 2012 und München–Konstanz seit Mitte August 2012 mit Verlängerung dieser Linie nach Zürich seit 14. September 2012. Mit insgesamt rund 60.000 beförderten Fahrgästen seit Linienstart wurden hier wertvolle Erfahrungen im Vorfeld der Marktliberalisierung gesammelt. Das Markendach von MeinFernbus ermöglicht bereits heute auch kleinen Unternehmen der Branche die erfolgreiche Teilhabe am entstehenden Fernbusmarkt. Im Rahmen eines kooperativen, partnerschaftlichen Geschäftsmodells sorgt MeinFernbus für den einheitlichen Markenauftritt, die Linienplanung, die Preisgestaltung, das Marketing, die Buchung und Betriebssteuerung sowie den Kunden-Service. Die operativen Leistungen übernehmen die regionalen Bus-Partner auf Basis einheitlich hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Als erster Anbieter in der Branche bietet MeinFernbus seinen Fahrgästen ab 26. September für alle Fahrten zusätzlich eine vollständige Treibhausgas-Kompensation an. Jeder Fahrgast kann auf Wunsch klimaneutral fahren: Der auf seinen Fahrtkilometern entstandenen CO2-Ausstoß wird berechnet und mit einem Ausgleichsbetrag auf den Fahrpreis belegt (zum Beispiel München–Freiburg, einfache Fahrt: 0,28 Euro). Mit den Ausgleichsbeträgen unterstützt der MeinFernbus-Nachhaltigkeitspartner myclimate internationale Klimaschutzprojekte vornehmlich in Entwicklungs- und Schwellenländern, durch die der CO2-Ausstoß reduziert wird. (ah)