Den deutschen Verbrauchern stehen für das Jahr 2009 Nettoeinkommen in Höhe von insgesamt rund 1.558 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten inbegriffen. Pro Kopf entspricht dies einer Kaufkraft beziehungsweise einem durchschnittlichen verfügbaren Netto-Einkommen von 18.946 Euro im Jahr, das die Deutschen für Lebensunterhalt und Konsum ausgeben können. Das sind umgerechnet rund 210 Euro pro Person mehr als im letzten Jahr, was einer Steigerung von rund 1,1 Prozent entspricht. Unter den 20 kaufkraftstärksten Stadt- und Landkreisen sind dieselben Namen wie im Vorjahr vertreten, jedoch haben sich einige Änderungen in der Reihenfolge ergeben. Der Hochtaunuskreis löst mit durchschnittlich 27.590 Euro pro Kopf den Kreis Starnberg (27.413 Euro) von der Spitzenposition ab. Auch der dritte und vierte Platz tauschen die Positionen: Der Landkreis München überholt mit 26.232 Euro mit minimalem Vorsprung den Main-Taunus-Kreis. Auf der Ebene der Bundesländer haben sich in der Rangfolge keine Änderungen ergeben. Bayern führt mit im Schnitt 20.571 Euro pro Kopf noch immer vor Hessen und Baden-Württemberg. Schlusslicht bleibt Sachsen-Anhalt mit einer Kaufkraft von 15.548 Euro pro Kopf.
Kaufkraftwachstum stagniert 2009
Nach den Ergebnissen der GfK Kaufkraft-Studie hält sich der Anstieg des Wohlstands in 2009 wahrscheinlich die Waage mit der Inflationsrate. Damit stagniert die Entwicklung der realen Kaufkraft im kommenden Jahr.