Im Münsterland dürfen Verkehrsleistungen vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2020 direkt an das kommunale Unternehmen, die Regionalverkehr Münsterland GmbH RVM vergeben werden. Wie die Westfälischen Nachrichten melden, zeigte sich der Mittelstand damit sehr zufrieden. Die Inhouse-Vergabe sei ein "Instrument der Mittelstandsförderung", sichere Arbeitsplätze bei der RVM und bei deren Subunternehmern, so CDU-Kreistagschef Wilfried Grunendahl. Denn die bräuchten nicht die Konkurrenz von Global Playern fürchten. Voraussetzung für die Inhouse-Vergabe ist, dass die RMV vollständig den Kreisen gehört und künftig 50 Prozent aller Verkehre selbst fährt. Derzeit sind es knapp 48 Prozent.
Kein Ende des Mittelstands
Inhouse-Vergabe im Münsterland - Mittelstand zufrieden.