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Kommentar der Woche - von Andreas Heise

© Foto: Privat

Ende Dezember, es ist die Zeit der Jahresrückblicke. Busunternehmen im grenzüberschreitenden Verkehr werden beim Gedanken an 2017 wohl gemischte Gefühle haben.


Datum:
21.12.2017
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"Entsenderegelung" lautete das Wort, das mehr Bürokratie bedeutete und damit vielen die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Und nicht zuletzt den Sinn der Europäischen Union hinterfragte. Und dann waren da noch die ungerechtfertigten Bußgeldbescheide aus Ungarn. Sicher, man sollte Einspruch einlegen. Doch auch das macht Arbeit und der Ausgang des Verfahrens ist ungewiss. Zum Ende des Jahres gibt es zumindest positive Nachrichten aus Frankreich: Die angedachte Gebühr für das Entsendeportal SIPSI ist vorerst vom Tisch. Gleichzeitig erwartet Busunternehmen in Paris ab Januar 2018 eine neue Tarifstruktur. Und wie sollte es auch anders sein - es wird teurer. Wer heute grenzüberschreitend tätig ist, muss auf der Hut sein.

Auch im ÖPNV gestaltete sich die Lage schwierig. Die Novellierung des PBefG und der Vorrang der Eigenwirtschaftlichkeit waren eines der Diskussionsthemen. Gegen die Bevorzugung von Kommunalunternehmen formierte sich Mitte des Jahres das "Bündnis fairer Wettbewerb". Bevor beim Thema PBefG ein neues Kapitel aufgeschlagen wird, bedarf es jedoch erst einmal einer neuen Regierung.

Und die neue dritte Säule? - der Fernbus? Die Fahrgastzahlen sind weiter gestiegen. Das noch junge Segment trägt dazu bei, dass das Verkehrsmittel Bus in der öffentlichen Wahrnehmung weiter an Bedeutung gewinnt. Es geht doch. Andreas Heise

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