RBO: Blick hinter die Kulissen eines Busunternehmens

09.01.2026 11:35 Uhr | Lesezeit: 3 min
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Die Erste Landesbeamtin Anna Maria Ostermeier ließ sich von Busunternehmer Mario Sohler erklären, was es für einen gut funktionierenden Busverkehr braucht
© Foto: RBO

Im Landkreis Ravensburg blickte die stellvertretende Landrätin Anna Maria Ostermeier hinter die Kulissen eines Linienbusunternehmens.

Wie funktioniert eigentlich ein reibungsloser Busverkehr? Diese Frage stellte sich Anna Maria Ostermeier, die seit Juni stellvertretende Landrätin im Landkreis Ravensburg ist. Eine anschauliche Antwort gaben die mittelständischen Busunternehmer der Gemeinschaft „RBO“ – Regionalverkehr Bodensee Oberschwaben. Um mit einer Stimme zu sprechen, schlossen sich die „Leistungserbringer“ 2004 zur RBO zusammen, der die Firmen Bühler, Ehrmann, Hutter, Morath, Müller, Reisch, Schuler, Sohler, Grabherr und Strauss sowie die OVW und die RBA angehören. Die privaten Busunternehmer befördern tagtäglich Tausende Fahrgäste in die Schulen, zu ihren Arbeitsstätten oder zum Einkaufen und wieder zurück.

Der Stellenwert des Betriebshofs

Anna Maria Ostermeier warf bei dem Vor-Ort-Termin bei Omnibus Sohler in Wangen einen Blick hinter die Kulissen eines Busunternehmens und erfuhr, welche Voraussetzungen notwendig sind, dass der Linienbus sicher, möglichst verlässlich und pünktlich kommt. Dazu gehört außer einer guten EDV-gestützten Logistik und kompetenten Mitarbeitern eine professionelle Werkstatt mit gutausgebildetem Personal. „Busse haben viel Technik und Elektronik. Schon allein aus diesem Grund sind die regelmäßigen Wartungen eines Omnibusses anspruchsvoll und erfordern eine hohe Fachkompetenz von unseren Mitarbeitern“, betonte Mario Sohler. Eine entsprechende Ersatzteil- und Ressourcenvorhaltung sind für die Busunternehmer selbstverständlich, um eventuelle Reparaturen schnellstmöglich erledigen zu können. Auch dass ein Betriebsgelände einen hohen Stellenwert hat, denn hier verbringen die Busse die Nachtruhe und das Fahrpersonal Pausen, bevor sie morgens in der Früh wieder starten.

Zusammenarbeit mit den regionalen Busunternehmern

„Für ein verlässliches, qualitativ hochwertiges Busangebot braucht es eine moderne IT und Fahrzeuge. Bei den Familien, die hinter vielen RBO-Unternehmen stehen, spürt man aber vor allem viel Engagement und Herzblut, von früh morgens bis spät abends“, sagte Anna Maria Ostermeier. Bernd Grabherr, Geschäftsführer im Verband der privaten Busunternehmer, die den Linienverkehr im Landkreis Ravensburg übernehmen, freute sich über den Besuch aus dem Landratsamt: „Ihr Interesse an uns Leistungserbringern zeigt, dass Frau Ostermeier den öffentlichen Nahverkehr wertschätzt und ihr eine gute Zusammenarbeit mit den regionalen Busunternehmern am Herzen liegt.“

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