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Kommentar der Woche - von Andreas Heise

© Foto: Privat

Würden Sie zu einem Wahrsager gehen? Wahrscheinlich nicht, genießt diese Berufsgruppe bei uns doch nicht unbedingt den besten Ruf.


Datum:
15.12.2017
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Oft hat es den Anschein, als würden eher kommerzielle, denn metaphysische Ziele verfolgt. Der Blick in die Glaskugel entpuppt sich schnell als billige Show. So war das bisher zumindest.

Doch es gibt eine neue Art von Wahrsagern. Eine, die weitaus komplexere Methoden als beispielsweise das Kartenlegen verwendet. Sie bedient sich Daten. Genauer gesagt Geodaten. Also digitalen Informationen, denen auf der Erdoberfläche eine bestimmte räumliche Lage zugewiesen werden kann. Und weiter? Genau diese Daten verarbeitet ein Computerprogramm, dessen lernfähiger Algorithmus mit der Zeit immer intelligenter wird. "Machine Learning" nennt sich das. Und jetzt kommt?s - der Algorithmus soll so intelligent werden, dass er prognostizieren kann, wann und wo ein Unfall oder eine Verkehrsbehinderung in naher Zukunft am wahrscheinlichsten stattfinden wird. Damit Behörden proaktiv den Verkehr steuern können. Zum Beispiel, indem frühzeitig Einsatzfahrzeuge an die prognostizierten Orte geschickt werden, um dort die Verkehrsteilnehmer zu warnen.

Eine spannende Idee, die künftig zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen könnte. Und genau dafür wurden jetzt Julian Rowley und Joris Klingen, die zwei Köpfe des Projekts "Pro-Active Traffic Control Service", mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet. Es bleibt spannend, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz in Zukunft noch eröffnen wird. Die Metapher vom "Blick in die Glaskugel" muss neu gedeutet werden. Andreas Heise

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