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Ländervergleich: Geldstrafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

In Europa drohen unterschiedlich hohe Geldstrafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen (Symbolfoto)
© Foto: Paul Zinken/dpa/picture-alliance

Die Strafgelder, die für Überschreiten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fällig werden, sind in Europa sehr unterschiedlich, wie ein internationaler Vergleich zeigt.


Datum:
02.11.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Die höchsten Geldstrafen bei Überschreitung eines Tempolimits drohen laut einer aktuellen Studie in Norwegen. Mit 944 Euro innerorts, zahlt man in dem skandinavischen Land mehr als das Achtfache als in Deutschland – trotz dem neuem Bußgeldkatalog. Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung zahlt man hierzulande künftig 115 Euro. Womit Deutschland im europäischen Vergleich im Mittelfeld liegt.

Im Rahmen einer Studie ging Verizon Connect, ein Unternehmen für Fuhrparkmanagement, der Frage nach, in welchen europäischen Ländern die höchsten Geldstrafen bei Überschreitung des Tempolimits drohen. Für die Studie wurde untersucht, wie hoch die Geldstrafen laut Bußgeldkatalog ausfallen, wenn ein Verkehrsteilnehmer mit 21 km/h über der zugelassenen Geschwindigkeit kontrolliert wird. Dafür wurden die Bußgeldkataloge aus 23 EU-Staaten sowie Norwegen, Schweiz und dem Vereinigte Königreich herangezogen.

Deutschland liegt im Mittelfeld

Auf Norwegen auf Platz eins der Länder mit den höchsten Strafen, folgen laut der Verizon-Studie die Schweiz, Schweden, Finnland und Dänemark auf den Plätzen zwei bis fünf. Estland, Portugal, die Niederlande, Belgien und Italien komplettieren die Top-Ten, Deutschland liegt auf Platz 14. Am wenigsten haben Raser in Tschechien zu befürchten, das Platz 26 belegt. Während in Norwegen 944 Euro fällig werden, drohen für die identische Geschwindigkeitsüberschreitung in Tschechien 38 Euro Verwarngeld.

„Wir von Verizon Connect wissen, wie unterschiedlich die Straßen Europas und ihre Verkehrsregeln sein können. Wir wollen Fahrer darauf aufmerksam machen, dass besondere Vorsicht geboten ist, wenn man im Ausland selbst am Verkehr teilnimmt“, sagte Kirsten Welther, Marketing-Managerin bei Verizon Connect. Sie betonte gelichzeitig: „Günstige Verwarngelder bei Verkehrsverstößen sollten keinesfalls als Einladung für Verkehrssünden angesehen werden.”

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