Es werden zahlreiche Ausnahmen für Nutzfahrzeuge und Privatautos zugelassen. Für einige Fahrzeuggruppen müssen nicht eigens Anträge gestellt werden. Die Stadt sucht den Dialog etwa mit der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und Sozialverbänden. Sie können bis Ende August ihre Position einbringen. Ab September geht es dann an die Bearbeitung der Ausnahmeanträge. Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht stellte klar, kein Unternehmen dürfe Wettbewerbsnachteile erleiden oder in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Für die Antragsbearbeitung wurde ein Team aus 13 städtischen Mitarbeitern gebildet. Nach den Berechnungen sei mit maximal 19.000 Anträgen zu rechnen, sagte Rosenthal. Unklar sei allerdings, wie viele Anträge noch von außerhalb gestellt werden. Nach seinen Angaben haben derzeit 40 Prozent der Nutzfahrzeuge eine grüne Plakette. (dpa/beg)
Leipzig bekommt am 1. März 2011 eine Umweltzone
In die Stadt dürfen dann nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette oder Ausnahmegenehmigungen fahren. Der genaue Verlauf ist laut Oberbürgermeister Heiko Rosenthal noch nicht klar, die Zone umfasst aber etwa 60 Prozent der gesamten Stadtfläche.