„Markt funktioniert nur mit Marktteilnehmern“ – so lautete das Credo Wissmüllers, scheidender Vorstandsvorsitzender des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmen (LHO). Deshalb hat er sich seit dem Beginn europaweiter Ausschreibungswettbewerbe ab 2004 in Hessen dafür engagiert, möglichst viele – auch kleinere – Unternehmen im Markt zu halten; auch im Interesse öffentlicher Auftraggeber: „Echter Wettbewerb findet nur dort statt, wo es unterschiedliche Anbieter gibt und große Konzerne nicht alle Mittelständler aus dem Markt drängen.“ Dafür hat Wissmüller jahrelang gekämpft. Für seine Verdienste und seinen Einsatz im Namen des privaten Omnibusgewerbes wurde er von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden des LHO ernannt.
Als Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Udo Diehl gewählt. Als neuer stellvertretender Vorsitzender neben Daniel Sallwey wurde Frank Engelhardt gewählt. Ebenfalls verabschiedet wurde Uwe Bahr, der nach 20 Jahren aus dem LHO-Vorstand ausschied. Neu in den erweiterten Vorstand wurden Patrick Bahr und Rainer Sauter gewählt, wiedergewählt wurden Udo Erletz, Bianca Frölich, Mark Philippi und Stephanie Schramm.
Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) e.V. mit Sitz in Gießen vertritt seit mehr als 50 Jahren die Interessen von rund 150 privaten Omnibusbetrieben in Hessen: Diese Betriebe sind im ÖPNV, im Gelegenheits- und Reiseverkehr mit rund 3.000 Bussen unterwegs und beschäftigen rund 6.000 Mitarbeitende.