Mehr Insolvenzen, weniger Neugründungen

03.12.2008 14:54 Uhr
Mehr Insolvenzen, weniger Neugründungen

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt zum ersten Mal seit 2003 wieder an.

29.800 Fälle zählte die aktuelle Analyse „Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen, Jahr 2008“ des Verbandes der Vereine Creditreform e.V. im Jahr 2008, was einem Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei stieg die Zahl der Insolvenzen in der Dienstleistungsbranche um 5,3 Prozent. Stetig nach oben geht seit Jahren auch der Anteil an Mikrobetrieben am Insolvenzgeschehen. Mehr als jeder vierte Antrag (25,8 Prozent; 2007: 25,5 Prozent) betrifft einen Betrieb mit weniger als 100.000 Euro Umsatz im Jahr. Besonders insolvenzgefährdet sind Betriebe in den ersten vier Jahren ihres Bestehens mit einem Anteil von 33,1 Prozent, zeigt die Analyse. Weiter abgeebbt sind die Neugründungen in Deutschland. Die Zahl der Unternehmens- und Existenzgründungen sank von 855.000 auf 816.000, dem niedrigsten Wert seit fünf Jahren. Im Verkehrs- und Logistiksektor gab es deutschlandweit 4.380 Neugründungen, was einem Minus von 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. http://www.creditreform.de

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