Auf der Basis des Mercedes-Benz Citaro sollen damit Ideen für neue Fahrgastsysteme untersucht werden. So weisen bei diesem Bus schon beim Heranfahren an die Haltestelle spezielle Lichtelemente den Weg zu einem freien Einstieg, so dass „Staus“ an den Türen vermieden werden. Im Innenraum zeigen entsprechende Deckenleuchten dem Fahrgast freie Sitzplätze an. Damit soll sich die Platzsuche und die damit verbundene Laufbewegung im Bus verringern. WLAN, GPS und 230 Volt-Steckdosen machen im Bus den Betrieb von Laptops möglich. Dieser Omnibus soll Ende 2010 bereits im Linienverkehr Bremerhaven in die Erprobung gehen. Bei EBSF handelt es sich um das größte bisher von der Europäischen Kommission geförderte straßengebundene Verkehrsprojekt mit dem Ziel, das Potenzial einer neuen Generation städtischer Busnetzwerke aufzuzeigen. Es umfasst insgesamt sieben Demonstrations-Projekte wie Fahrerplatz, Energiemanagement, Kommunikation, Intermodalität et cetera, die in sieben europäischen Städten untersucht werden sollen. Für das gesamttechnische, finanzielle und administrative Management des EBSF-Projekt zeichnet der Weltverband des öffentlichen Verkehrs UITP (Union Internationale des Transports Public) verantwortlich. (ah)
Mercedes-Benz stellt "Bus der Zukunft" vor
Anlässlich des internationalen Mercedes-Benz Symposiums zum öffentlichen Personen-Nahverkehr der Zukunft war jetzt eines der ersten „Demonstrator-Fahrzeuge“ aus dem europäischen Forschungsprojekt European Bus System of the Future (EBSF) zu sehen.