Ein Paukenschlag war es nicht, der auf die leisen Töne der Salon-Philharmoniker bei der Eröffnung des 3. Mitteldeutschen Omnibustages folgte. Wohl eher ein Schritt, den man schon lange erwarten konnte. "Vielleicht müssen wir uns die Frage stellen, ob der MDO nicht der Weg zu einer noch engeren Zusammenarbeit ist", erklärte VSAO-Vorsitzender Dr. Wolfdietrich Vetter. Vielleicht müsse man eine sinnvolle neue Verbandsorganisation mit Blick auf die Jahre 2009 und 2010 finden, kündigte er ganz leise eine mögliche Verschmelzung der Verbände LSV und LSOT aus Sachsen, des VSAO aus Sachsen-Anhalt und des LTO aus Thüringen an. Das bestätigte auch bdo-Präsident Wolfgang Steinbrück in der Pressekonferenz. "MDO steht für Mitteldeutscher Omnibustag, kann aber auch für Mitteldeutscher Omnibusverband stehen", erklärte er. Zum 1. Januar 2009 könne man sich den Zusammenschluss vorstellen. Im Mittelpunkt des ersten Veranstaltungstages standen die Fahrer der Verbandsunternehmen. 116 von ihnen wurden am 4. Dezember im Leipziger Ramada Treff Hotel mit der Nadel "Sicher und Unfallfrei", mit der der bdo und die BGF den hohen Sicherheitsstandard der Unternehmen würdigt, ausgezeichnet. Die Würdigung erhalten Omnibusfahrer, die mindestens fünf Jahre hauptberuflich unfallfrei gefahren sind, während dieser Zeit ständig beschäftigt waren, sich durch umsichtiges Verhalten hervorgetan und mindestens an einer Fahrerschulung in den letzten zwei Jahren teilgenommen haben. Mehr über den MDO lesen Sie in OMNIBUSREVUE aktuell 1/2008, die am 16. Januar 2008 erscheint.
Mitteldeutsche Verbände wollen zusammenrücken
MDO könne auch für Mitteldeutscher Omnibusverband stehen, erklärte bdo-Präsident Wolfgang Steinbrück auf dem 3. Mitteldeutschen Omnibustag am 4. und 5. Dezember in Leipzig.