Auch in diesem Jahr konnten sich bereits im MVV tätige mittelständische Verkehrsunternehmen bei den Ausschreibungen durchsetzen. Die MVV-Verbundgesellschaft hat in diesem Jahr für die Landkreise München, Dachau und Ebersberg zwölf MVV-Regionalbuslinien ausgeschrieben. Im Interesse der Fahrgäste werden nach Angaben des MVV hohe Qualitätsstandards vorgegeben und so die Attraktivität der Verkehre erhöht sowie Qualitätsdumping verhindert. Die zuverlässigen Unternehmen im MVV-Regionalbusverkehr stünden dafür, dass es auch zu keinem Lohndumping komme. Im Rahmen der Ausschreibungen hätten sie alle Tariftreueerklärungen abgegeben. Alle Ausschreibungsgewinner seien Mitglieder des Landesverbands bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) oder anderer Organisationen im Bundesverband deutscher Omnibusunternehmer (BDO). MVV-Geschäftsführer Alexander Freitag: „Das mittelständische Verkehrsgewerbe ist eine wichtige Stütze des MVV-Verkehrssystems. Nicht nur in dieser Ausschreibungsrunde haben die mittelständischen Verkehrsunternehmen durch ihre Angebote gezeigt, dass sie bei hoher Qualität wirtschaftlich produzieren können. Durch die sauberen Kalkulationen kommt es zu keinem Dumping – weder bei der Qualität noch beim Lohn.“ Die Wettbewerbsrunde des Jahres 2010 ist nun weitgehend abgeschlossen. Die Ausschreibungsgewinner werden den Betrieb ihrer gewonnenen Linien zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 aufnehmen und haben nun acht Jahre Planungssicherheit bis zum Dezember 2018. (ah)
MVV-Regionalbusverkehr: Mittelständische Unternehmen setzen sich bei Ausschreibung durch
1,6 Millionen Buskilometer wurden in neun europaweiten Ausschreibungsverfahren neu vergeben.