Neuer MVG-Rekord: 14 Millionen mehr Fahrgäste

06.06.2013 14:24 Uhr
Elf Solaris Urbino für MVG
© Foto: SWM/MVG

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) verzeichnete 2012 den achten Nachfrage-Rekord in Folge.

536 Millionen Fahrgäste waren im vergangenen Jahr mit den MVG-Verkehrsmitteln U-Bahn, Bus und Tram unterwegs, rund 14 Millionen mehr als 2011. Dies entspricht einem überdurchschnittlichen Plus von rund 2,7 Prozent – dreimal so viel wie im Bundesdurchschnitt. Verbundweit gab es im MVV insgesamt ebenfalls einen Zuwachs von 2,7 Prozent.

Zuwächse gab es bei der MVG, die das Angebot für rund 60 Prozent der Fahrgäste im Verbund plant, finanziert und betreibt, zum wiederholten Male in allen drei Betriebszweigen. Den größten absoluten Zuwachs verzeichnete die MVG bei der U-Bahn. Hier gab es eine Steigerung um zehn Millionen beziehungsweise 2,7 Prozent auf nunmehr 378 Millionen Fahrgäste. Den größten prozentualen Zuwachs gab es bei der Trambahn. Die Zahl der Fahrgäste stieg dort um 4,5 Prozent beziehungsweise 4,5 Millionen auf 104 Millionen. Die Buslinien der MVG beförderten letztes Jahr 181 Millionen Fahrgäste. Dies entspricht – wie schon im letzten Jahr - einem Plus von drei Millionen beziehungsweise 1,7 Prozent.

Fahrgastzuwächse gab es 2012 im gesamten MVG-Netz und zu allen Zeiten; überdurchschnittliche Steigerungen registrierte die MVG allerdings in den Hauptverkehrszeiten im morgendlichen Berufsverkehr, was dort die bereits teilweise hohe Auslastung weiter steigerte. MVG-Chef Herbert König: „München fährt MVG – immer mehr und immer öfter. Gründe hierfür sind die weiter steigende Einwohnerzahl, mehr Besucher und Touristen, hohe Spritpreise und Autokosten und ein insgesamt verändertes Mobilitätsverhalten. Nicht zuletzt spricht aber auch die Attraktivität des Münchner Nahverkehrs immer neue Fahrgäste an. Der ungebremste Boom bei U-Bahn, Bus und Tram stellt uns aber auch vor gewaltige Herausforderungen und wir stoßen immer öfter an Kapazitäts- und Leistungsgrenzen. Deshalb ist die Umsetzung der MVG-Angebotsoffensive auch so wichtig. Und deshalb reagieren wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf den Nachfrageboom mit einem deutlich höheren Kapazitätsausbau als ursprünglich geplant – zum nächsten Fahrplanwechsel wird es 3,6 statt 1,2 Prozent mehr Angebot geben. Wir hoffen, dass die zusätzlichen und teils neuartigen Angebote wie der geplante ExpressBus X30 zu einer Entlastung beitragen können.“ (ah)

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