Österreich: VCÖ gegen ÖPNV-Einsparungen

17.03.2009 07:34 Uhr
Österreich: VCÖ gegen ÖPNV-Einsparungen

Der VCÖ warnt vor negativen Folgen der kolportierten Einstellungen von Bahnverbindungen sowie der Erhöhung von Ticketpreisen.

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist der Öffentliche Verkehr ein soziales Netz. 60 Prozent der Haushalte im untersten Einkommensviertel besitzen kein Auto. Auch gesamtgesellschaftlich ist der Nutzen des Öffentlichen Verkehrs hoch: Staus, Treibhausgase und hohe externe Kosten werden vermieden. Der VCÖ fordert die Erstellung eines Gesamtverkehrskonzepts und eine Nahverkehrsoffensive. "Sollen nun 5,1 Millionen Fahrgäste für die Fehler ehemaliger Manager und abgewählter Regierungen büßen?", fragt VCÖ-Experte DI Martin Blum aufgrund kolportierter Pläne, dass Bahnverbindungen eingestellt und Ticketpreise erhöht werden sollen. "Einsparungen beim Öffentlichen Verkehr sind mehrfach kontraproduktiv. Sie schaden der Umwelt, führen zu mehr Staus auf den Straßen und haben aus sozialpolitischer Sicht absolut negative Folgen", so der VCÖ-Experte weiter.

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