P+S Werften: Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit

31.08.2012 15:05 Uhr
P+S Werften, neue Scandlines Fähren
© Foto: P+S Werften

Die P+S Werften, bei denen auch derzeit zwei Scandlines Fähren gebaut werden, haben am 29. August 2012 Insolvenzantrag gestellt.

Rüdiger Fuchs, seit 7. August 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung der P+S Werften: „Wir haben in den vergangenen neun Tagen alle Lösungsmöglichkeiten ausgelotet. Dabei haben wir offen und ehrlich über unsere Probleme informiert und versucht, die Insolvenz noch abzuwenden. Jetzt ist klar, dass eine von allen Anspruchsgruppen außergerichtlich getragene Lösung nicht zu erreichen ist.“


Hinsichtlich des Insolvenzantrags streben die P+S Werften nach eigenen Angaben das Verfahren in Eigenverwaltung an, um das vorhandene Know-how im Unternehmen zu halten und um möglichst viele Schiffe aus dem Auftragsbestand weiterzubauen. Der im Zukunftskonzept vorgesehene Verkauf der Peene-Werft in Wolgast soll in einem strukturierten Investorenprozess erfolgen. Zurzeit sind auf den P+S Werften in Stralsund und Wolgast 1.771 Menschen angestellt. Hinzu kommen 116 Auszubildende. (ah)

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