Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch zwischen Verkehrspolitikern des Landes Sachsen-Anhalt, dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt (MLV) sowie den Verkehrsunternehmen zu aktuellen Themen der Verkehrspolitik. Staatssekretär André Schröder, MLV überbrachte zur Eröffnung das Grußwort der Landesregierung. "Das ÖPNV-System hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass es Innovationskraft besitzt. In Anbetracht des demografischen Wandels müssen wir noch intensiver an Innovationen arbeiten. Die anstehende Novellierung des ÖPNV-Gesetzes hat deshalb die Sicherung einer intelligenten Mobilität zum Ziel." Eckhardt Nitschke, Geschäftsführer der Harzer Verkehrsbetriebe GmbH, Mitglied im Vorstand der VDV Landesgruppe Ost hob hervor, dass zur Erhaltung eines attraktiven ÖPNV-Angebotes im ganzen Land auch in der Zukunft umfangreiche finanzielle Mittel notwendig seien. "Von großer Bedeutung ist die Sicherung der Regionalisierungs-Mittel des Bundes und die Beibehaltung des Anteils für den ÖPNV aus dem Entflechtungsgesetz. Aber auch das Land sollte darüber nachdenken, die Förderung von Fahrzeugen wieder aufzunehmen, um die erreichte Attraktivität des ÖPNV nicht zu gefährden." Dr. Wolfdietrich Vetter, Vertreter des privaten Omnibusgewerbes mahnte eine Verkehrspolitik an, die den Mittelstand in die Lage versetzt seine Stärken zum Wohl des Landes auszuspielen. Zu viel Bürokratie und mangelnde finanzielle Perspektiven könnten dies langfristig gefährden.
Parlamentarische Gespräche zur Verkehrspolitik
Die Landesgruppe Ost des VDV hat gemeinsam mit der Unternehmensgemeinschaft Sachsen-Anhalt (UgSA) und dem Verband der Omnibusunternehmer Sachsen-Anhalt (VSAO) zu parlamentarischen Gesprächen eingeladen.