Ziel der Kooperation ist es, die in den Betrieben gestarteten Restrukturierungsmaßnahmen zu verbessern und zu beschleunigen. Zum 1. Januar 2008 wird eine einheitliche Leitung der Gesellschaften angestrebt. Die einzelnen Vorstände beziehungsweise Geschäftsführer sollen, soweit möglich, identische Ressortverantwortlichkeiten erhalten, so dass Entscheidungen im Konsens und für alle drei Betriebe gleich gefällt werden können. Für den gemeinsamen Fahrbetrieb werden die Kooperationspartner innerhalb von zwei Jahren die Weichen stellen. Weitere erhebliche Synergie- und Einsparpotenziale sehen die Partner im Bereich der Verkehrsinfrastruktur. Denkbar sei die Gründung einer Infrastrukturgesellschaft, die die Infrastruktur der drei Unternehmen zusammenführt und deren Wartung und Instandhaltung kostengünstiger betreibt. Eine Zusammfassung von Werkstätten und Betriebshöfen wird ebenfalls geprüft. Bis Ende 2009 wollen die Partner auch die Regieebenen organisatorisch zusammenführen und unter einheitliche Leitung stellen, um beispielsweise Angebotsplanung und Vertrieb zu regionalisieren. Dabei sollen der steuerliche Querverbund für die Gesellschaften erhalten und die Möglichkeit der Direktvergabe der Verkehrsleistungen durch die Aufgabenträger gewährleistet bleiben.
Rhein Ruhr Partner-Verkehr startet 2008
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG), die Essener Verkehrs-AG (EVAG) und die Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG) arbeiten unter dem Arbeitstitel Rhein Ruhr Partner-Verkehr enger zusammen.