Deutlich erhöht hat sich die Anzahl der Fahrgäste, die 2010 die RufBusse im Kreisgebiet genutzt haben. Die Fahrgastzahlen stiegen gegenüber dem Jahr 2009 um 17 Prozent auf nunmehr 111.518 Beförderungen bei nahezu gleich bleibendem Fahrtenangebot. „Rund 25 Prozent der Fahrplanfahrten im ÖPNV erfordern eine vorherige Anmeldung des Fahrtwunschs bei der RufBus-Zentrale“, erklärt Peter Krämer, Leiter des Geschäftsbereichs Nahverkehr der OREG. Das spare Kosten, weil der Bus nur dann ausrücken müsse, wenn tatsächlich eine Nachfrage bestehe. Auch könne dann mit kleineren Fahrzeugeinheiten gefahren werden. Im Regelfall kämen im RufBus-Verkehr Kleinbusse mit acht Fahrgastplätzen zum Einsatz, die aber auch einen Kinderwagen oder ein Fahrrad mitnehmen könnten. Wenn auch steigende Fahrgastzahlen im RufBus-Verkehr mehr Kosten bedeuteten, sei dies kein grundsätzliches Problem, weil im Rahmen der Fahrplan- und Leistungsplanung ständige Anpassungen erfolgten, die einen Ausgleich bewirkten, schreibt die OREG in ihrer Pressemitteilung. Bei der insgesamt positiven Entwicklung des RufBus-Verkehrs sei die Inanspruchnahme kreisweit sehr unterschiedlich, die Schwankungen aber auch von sehr vielen Zufallsfaktoren abhängig. Mit fast 7.700 Fahrgästen erfreuten sich die RufBus-Verbindungen von Lützelbach und Mömlingen nach Höchst einer starken Resonanz. Die Busse führen nur am Wochenende als RufBus und ergänzten so das werktags in diesen Relationen bestehende Regelangebot. Erfreulich sei auch eine Fahrgastzunahme auf den RufBus-Linien im Gersprenztal. Die OREG führt dies auch auf die verstärkten Marketingmaßnahmen im letzten Jahr in diesem Gebiet zurück. (ah)
RufBus weiterhin auf Erfolgskurs
Die Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG) und die Odenwälder Verkehrsbetriebe verzeichnen einen Fahrgastzuwachs bei ihrem Rufbus.