Schlange als Mund-Nasen-Schutz im Bus unzulässig

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Eine um Hals und Kopf gewickelte Schlange ist kein ordentlicher Mund-Nasen-Schutz gegen das Coronavirus. Zu dieser Klarstellung sahen sich öffentliche Nahverkehrsbetriebe in England veranlasst.


Datum:
19.09.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
2 min

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Im Nordwesten Englands ist ein Mann in einem Bus mit einer lebendigen Schlange um den Hals und um den Mund gesichtet worden. Mitreisende in dem Bus auf dem Weg nach Manchester hätten zunächst gedacht, der Fahrgast trage einen besonders farbenprächtigen Mund-Nasen-Schutz, berichteten der „Spiegel“ mit Verweis auf die Berichterstattung der „Manchester Evening News“.

„Zuerst dachte ich, er hat wirklich eine irre Maske an, dann hat er sie um die Handgriffe kriechen lassen“, berichtete ein Augenzeuge dem Bericht zufolge. Aufnahmen eines Fahrgastes in einem weißen T-Shirt und Jeans zeigen ihn mit einer Schlange um seinen Mund und seinen Hals. Eine Maske, wie sie auch in England vorgeschrieben ist, trug er nicht. Auch deshalb erinnerte ein Sprecher der Nahverkehrsbetriebe für den Großraum Manchester laut „Spiegel“ daran, dass Mund-Nasen-Bedeckungen, Schals oder Halstücher als Masken akzeptiert seien. So gebe es zwar etwas Interpretationsspielraum, dass dieser die Nutzung von Schlangenhaut umfasse, besonders wenn die noch an der Schlange dran ist, glaube der Sprecher aber nicht.

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#Mund-Nasen-Schutz

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