Zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschrieben vierteljährlichen Kontrollen werden dabei der technische Zustand und die Eignung für den Schülerverkehr begutachtet. „Uns ist es sehr wichtig, dass nicht nur unsere Busse technisch einwandfrei sind, sondern dass dies die Eltern und Schüler vor Schulbeginn erfahren und wissen. Die Kinder sollen mit einem sicheren Gefühl auf den Schulweg gehen“, sagt Andreas Kühner, Geschäftsführer der Fa. Friedrich Gross OHG.
„Die sichere Beförderung unserer Kinder zur Schule und wieder zurück nach Hause ist die Königsdisziplin im ÖPNV. Damit der Bus seinen hohen Sicherheitsstandard behält, bietet der WBO zusammen mit dem TÜV SÜD, der DEKRA und der GTÜ seinen Mitgliedsunternehmen diesen freiwilligen Schulbus-Check an. Unsere Omnibusunternehmer können so den Schülern und den Eltern zeigen, dass ihre Busse den hohen technischen Sicherheitsansprüchen genügen“, so WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber. Insgesamt setzen in Baden-Württemberg mehr als 650 Busbetriebe rund 5.000 Busse zur Personenbeförderung ein. Vor allem private Omnibusunternehmen sorgen dafür, dass die mehr als 1,25 Millionen Schüler im Flächenland Baden-Württemberg ein sicheres und leistungsfähiges Schulbusangebot erhalten. Die Beförderung von Schulkindern findet zu 95 Prozent innerhalb des regulären ÖPNV statt, es kommen also „normale“ Linienbusse zum Einsatz. Da also in der Regel Erwachsene und Schulkinder gleichzeitig im Bus sitzen, muss der Sicherheitsaspekt für die Vergabe von Beförderungsleistungen im ÖPNV an erster Stelle stehen, fordert der WBO im Schulterschluss mit dem Prüforganisationen. Nach jüngsten Erfahrungen werde hier leider oft nur auf den niedrigsten Preis geschaut. (ah)