Eine Botschaft, die moBiel und ihre vier europäischen Nahverkehrspartner seit 2010 im EU-Projekt „Ticket to Kyoto“ in die Praxis umsetzen. STIB/MIVB aus Brüssel (Belgien), TfGM aus Manchester (Großbritannien), RATP aus Paris (Frankreich) und RET aus Rotterdam (Niederlande) sind die Partner der moBiel GmbH. moBiel hat von 16. bis 19. Mai zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch nach Bielefeld eingeladen. „Im Rahmen der Jahrestagung tauschen wir uns intensiv mit unseren Partnern über Maßnahmen der ersten Projektphase zum Klimaschutz aus“, berichtet Hartwig Meier, Projektleiter „Ticket to Kyoto“ bei moBiel. „Durch diesen Austausch verbessern wir unsere eigenen Handlungsweisen beim Klimaschutz“, ergänzt Hans-Jürgen Krain, kaufmännischer Leiter. Am heutigen Tag, 19. Mai 2011, endet die Tagung mit einer Sitzung der Lenkungskreises, der die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zu den Einzelprojekten zusammenfasst und das weitere Vorgehen der Partner für das EU-Projekt „Ticket to Kyoto“ abstimmt. Die Partnerunternehmen werden CO2-Pläne für das Jahr 2020 erstellen und darlegen, wie sie den CO2-Ausstoß verringern. Dabei werden Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche der einzelnen Verkehrsbetriebe aufgezeigt. Virgil Grot von der RET in Rotterdam: „Die Tagung in Bielefeld hat uns einen tiefen Einblick in das Partnerunternehmen moBiel und deren Klimaschutzprojekte gegeben. Unsere gemeinsamen Bemühungen CO2-Emissionen effektiv zu senken, wurden vertieft und wir haben neue Ideen für unser gemeinsames Projekt gewonnen.“ Ein weiterer Austausch über neue Klimaschutzprojekte wird es auf der zweiten „Ticket to Kyoto“-Jahrestagung 2012 in Rotterdam geben. (ah)
„Ticket to Kyoto“-Jahrestagung in Bielefeld
„Next stop Kyoto! Für weniger CO2 im öffentlichen Nahverkehr in Europa“ ist als Botschaft auf Plakaten in Bielefeld zu lesen.