Zwischen 2008 und 2013 können Unternehmen Finanzhilfen für Investitionen in neue Busse erhalten, die für öffentliche Dienstleistungsaufträge in der Tschechischen Republik eingesetzt werden. Die Unterstützung wird für den Erwerb eines neuen Busses zu Beginn der Laufzeit eines öffentlichen Dienstleistungsauftrags als Einmalzahlung an das Verkehrsunternehmen geleistet, jedoch proportional von den Ausgleichszahlungen für öffentliche Dienstleistungen abgezogen. Somit werden die Empfänger keine höheren Beträge erhalten, als sie im Rahmen des öffentlichen Dienstleistungsauftrags in jedem Fall erhalten würden, jedoch einen Teil davon gleich zu Beginn der Vertragslaufzeit. Der Busfuhrpark, der in der Tschechischen Republik für öffentliche Dienste eingesetzt wird, muss rasch erneuert werden. Die genannten Direktzahlungen werden es den Verkehrsunternehmen erleichtern, in neue Busse mit Einrichtungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu investieren. Sie werden ferner zur Senkung der öffentlichen Ausgaben für die Reparatur und Wartung von Bussen sowie – durch geringeren Kraftstoffverbrauch und niedrigere Schadstoffemissionen - zum Umweltschutz beitragen.
Tschechische Republik: Geld für ÖPNV-Busse
Die Europäische Kommission hat Investitionsbeihilfen zugunsten von Unternehmen genehmigt, die neue Busse zur Ausführung öffentlicher Dienstleistungsaufträge in der Tschechischen Republik erwerben.