Die Stellungnahme folgte auf eine Initiative mehrerer nationaler Busverbände, unter anderem aus der Schweiz, Österreich und Polen, die auf Anregung des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle aufforderten, eine praktikable und einheitliche Lösung für die deutschen Umweltzonen zu schaffen. Zurzeit gibt es über 40 verschiedene Regelungen. Nach diesem ersten gemeinsamen Projekt wollen die Busunternehmerverbände aus den mitteleuropäischen und baltischen Staaten nun auch koordiniert bezüglich Fahrgastrechte, EG-Sozialvorschriften, VO (EG) 1370/2007 und weiteren brennenden Themen der Busbranche vorgehen. (akp)
Vereinheitlichung der Umweltzonen in Sicht?
Gegenüber dem österreichischen Busverband wko kündigte das Bundeswirtschaftsministerium eine bundesweite Vereinheitlichung der Umweltzonenregelung in Deutschland an. Diese sei bereits in Vorbereitung, die Bundesregierung setze sich für bundeseinheitliche Ausnahmetatbestände ein.