Bis zu 25 Kraftfahrzeuge beziehungsweise Omnibusse wurden dabei bei den einzelnen Ereignissen zerstört. Insbesondere das sogenannte Depotrisiko erweist sich hier für viele Unternehmen als äußerst problematisch. Denn regelmäßig stehen hier viele Fahrzeuge dicht an dicht auf dem Betriebshof oder in den Hallen. Deshalb weisen die führenden Kfz-Versicherungseinrichtungen des deutschen ÖPNV, HDN und HDNA VVaG daraufhin, dass ihre Satzung hier für Verkehrsunternehmen einen vorteilhaften Schutz bietet: Bis zu einem Fahrzeugalter von vier Jahren erhalten die Mitglieder der Bochumer Spezialisten bei solchen Feuergroßschäden (sofern mindestens zwei Kraftomnibusse betroffen sind) eine Neupreisentschädigung. Den versicherten Unternehmen soll hierdurch sofort Liquidität zur Verfügung gestellt werden, denn in manchen Fällen ergäben sich sonst durch die Rückzahlung von Fördergeldern erhebliche finanzielle Engpässe, die Existenz bedrohend sein könnten. Zudem sei eine hohe Betriebshaftpflichtdeckungssumme wichtig, die beispielsweise Schäden an benachbarten Gebäuden et cetera abdecke. Diese ist für die mit dem kompletten Fuhrpark bei HDN/HDNA versicherten Unternehmen kostenfrei beinhaltet. Auch hinsichtlich der Gebäudeversicherungen und der Betriebsunterbrechungs- oder Mehrkostenversicherung könne durch die Bündelung homogener Risiken in Rahmenverträgen ein kostengünstiger Versicherungsschutz über die VVE Versicherungsservice GmbH vermittelt werden. (ah)
Versicherungsschutz soll Depotrisiko verringern
Seit 2004 fiel fast in jedem Jahr ein Omnibusunternehmen einem größeren Brandschaden zum Opfer.