MAN Truck & Bus Deutschland hat gemeinsam mit der Mitbestimmung und der IG Metall den Zukunftstarifvertrag „Gemeinsam für Wachstum“ abgeschlossen. Dieser Vertrag soll die Weiterentwicklung des bundesweiten Servicenetzes sicherstellen, so der Bus- und Lkw-Hersteller. Demnach sollen von den rund 300 Millionen Euro, die MAN Truck & Bus in den Ausbau und die Weiterentwicklung seines europäischen Servicenetzes investieren wird, rund 160 Millionen Euro auf die deutsche Vertriebsgesellschaft von MAN Truck & Bus entfallen. Man bekenne sich „klar zu seinen Servicestandorten“ so MAN.
Verdopplung des Schulungsbudgets
Mit einer sogenannten „Qualifizierungsoffensive“ wolle man nicht nur die Belegschaft stärken, sondern bringe auch einen „direkten Mehrwert für die Kunden von MAN Truck & Bus Deutschland“, so der Bushersteller. Mit der Verdopplung des Schulungsbudgets und jährlich zugesicherten Trainingstagen will MAN die Angebote in den Bereichen E Mobilität und Serviceprozesse weiter. Diese soll dafür sorgen, dass „Prüfungen und Reparaturen künftig noch schneller und zielgerichteter erfolgen und das Servicenetz zuverlässig auf die Anforderungen der Kunden“ reagieren könne.
Ausbau der E‑Mobilitätsinfrastruktur
Ergänzt werden sollen die Investitionen durch den Ausbau der E‑Mobilitätsinfrastruktur, wie beispielsweise vier zusätzliche Ladesäulen am Standort Berlin‑Wildau, die in Kürze in Betrieb genommen werden. Damit schaffe man „mehr Kapazitäten für den elektrischen Betrieb von Nutzfahrzeugen“ und wolle Kunden beim Umstieg auf emissionsfreie Antriebe unterstützen. „Ich freue mich sehr über die Einigung, denn sie ist ein gemeinsamer Erfolg von Unternehmen und Belegschaft“, sagte Dennis Affeld, Vorsitzender der Geschäftsführung von MAN Truck & Bus Deutschland.