Zudem nutzt die KVB die Videoaufzeichnung zur Wahrung ihres Hausrechtes und zur Beweissicherung im Falle von strafbaren oder ordnungswidrigen Handlungen, bei Betriebsvorkommnissen und Fahrgastunfällen. Hierfür wurden in den Solobusse jeweils aus drei Kameras, in den gelenkbussen jeweils vier Kameras sowie jeweils ein Rekorder und einem Monitor am Fahrerarbeitplatz eingebaut. Die Videoanlage ist mit der Steuerungstechnik des Busses verbunden, sodass bei der Betätigung der Notbremse oder der Alarmtaste durch den Fahrer die Aufzeichnung automatisch gesichert wird. Aufgezeichnet wird während aller Fahrten im Linienverkehr. Nach 48 Stunden werden die Aufzeichnungen automatisch gelöscht, solange keine Sicherung durch Notbremsung oder Betätigung der Alarmtaste vollzogen wurde. Gesicherte Sequenzen werden nach sieben Tagen automatisch gelöscht.
Ausgestattet worden sind alle eigenen Busse der KVB sowie die Busse der Subunternehmer im Liniendienst für die KVB, insgesamt etwa 300 Fahrzeuge. Auf die Videoaufzeichnung wird durch entsprechende Piktogramme an den Bustüren hingewiesen. (akp)
Videoüberwachung in Kölner Bussen
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) betreiben nun Videoüberwachung in ihren Bussen, um die objektive Sicherheit der Fahrgäste und der Beschäftigten erhöhen.