VVS verkauft das 250.000ste HandyTicket

01.02.2013 14:54 Uhr
250.000stes Handy-Ticket
© Foto: VVS

Michael Erben aus Stuttgart hat mit seinem Ticketkauf per Handy einen Volltreffer gelandet – er ist der Fahrgast, der das 250.000ste HandyTicket gekauft hat.

VVS-Geschäftsführer Horst Stammler gratulierte dem Jubiläumskunden am 31. Januar 2013 und überreichte ein Geschenk. Erben nutzt das HandyTicket in der Regel zwei- bis dreimal in der Woche und fährt damit meistens für Besorgungen in die Innenstadt oder zu Familie und Freunden nach Böblingen. Mit seinem Smartphone habe der Ticketkauf immer gut geklappt. Für den Handy-Ticket-Fan liegen die Vorteile des „Ticketautomaten für die Hosentasche“ auf der Hand: „Ich muss nicht mehr am Automaten anstehen und brauche nicht darauf zu achten, das passende Bargeld dabei zu haben. Für mich ist das HandyTicket in erster Linie Zeitersparnis. Dass ich auch noch einen günstigen Preis zahle als am Automaten, ist ein weiterer Pluspunkt“, berichtet Erben.

Seit April 2012 können VVS-Fahrgäste Einzel-, Kurzstrecken- und TagesTickets einfach und bequem mit dem Handy kaufen. Die Bezahlung erfolgt per Lastschrift oder Kreditkarte. VVS-Geschäftsführer Horst Stammler freut sich, dass das HandyTicket von den Kunden so gut angenommen wird. Über die eigene App haben der VVS beziehungsweise die SSB, die als „Generalunternehmer“ für alle Unternehmen im VVS fungiert, seit April 2012 rund 220 000 HandyTickets verkauft. Die restlichen 30 000 Stück kauften die Kunden mit der App „HandyTicket Deutschland“. Diese App funktioniert nicht nur im VVS-Gebiet, sondern in allen deutschen Verkehrsverbünden, die ein HandyTicket anbieten. „Die Verkaufszahlen gehen stetig nach oben“, berichtet Stammler. „In den ersten beiden Monaten nach dem Start, im Mai und im Juni 2012, wurden jeweils rund 17.000 Tickets aufs Handy geladen. Inzwischen sind es schon über 40.000 pro Monat.“

Auch die VVS-App, die vor allem eine Fahrplanauskunft in Echtzeit bietet, wird bei den Fahrgästen immer beliebter. Seit ihrem Start im Dezember 2010 wurde sie rund 360.000 mal heruntergeladen – davon 164.000 mal für Smartphones mit iOS-Betriebssystem und 190.000 mal von Android-Nutzern. Die App für Android-Handys hat die App für iOS-Phones im September vergangenen Jahres überholt. Seit August 2012 werden mehr Fahrtauskünfte über die App eingeholt als über das Internet – der Anteil der mobilen Auskünfte liegt aktuell bei 63 Prozent. „Dies hat jedoch keinen negativen Einfluss auf unsere elektronische Fahrplanauskunft im Internet. Diese wird genauso stark nachgefragt wie früher“, erklärt der VVS-Geschäftsführer. (ah)

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