Wasserstoff fürs Rheinland?

02.11.2007 07:29 Uhr
Wasserstoff
© Foto: RVK

Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat den Einsatz von Wasserstoffbussen im Linienverkehr getestet. Ist das Unternehmen mit dem Probelauf zufrieden, könnten bis zu 15 Wasserstoff-Fahrzeuge angeschafft werden.

Die RVK unterstützt bereits seit 2006 die Fahrzeugindustrie bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge mit alternativen Antriebsformen. Als Mitglied des Energienetzwerks „HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland“ erhielt die RVK von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) einen mit Wasserstoff betriebenen MAN-Linienbus für den Testbetrieb. Dieser wurde eine Woche lang im Hürther Stadtverkehr Probe gefahren. Die wirtschaftliche Nutzung der Antriebsform ist im Rheinland sichergestellt, da Wasserstoff im Chemiepark Knapsack in Hürth bei Köln als Nebenprodukt anfällt. Das Wasserstoffaufkommen ist ausreichend, um langfristig etwa 3.000 Omnibusse mit dieser innovativen Technologie zu betreiben. „Durch die Weiterverwendung des Nebenproduktes Wasserstoff wird die Umwelt nicht einmal mehr durch die Herstellung des Energieträgers belastet“, betont Eugen Puderbach, Geschäftsführer der RVK, einen wichtigen Vorteil für das Rheinland. Ziel der RVK ist es, gemeinsam mit den Mitgliedern von HyCologne, einem Netzwerk aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die Wasserstofftechnologie voranzutreiben und die Öffentlichkeit für nachhaltige Mobilität zu begeistern.

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