"Der Verkehrssektor ist für einen bedeutenden und wachsenden Anteil klimaschädlicher Emissionen verantwortlich, und die meisten Prognosen zeigen, dass sich die Verkehrsleistung in den nächsten 30 Jahren mehr als verdoppeln wird", so der Generalsekretär des Weltverkehrsforums Jack Short anlässlich der Eröffnung der Debatte am 5. Mai in Paris. "Andererseits wurden politische Ziele gesetzt, die weltweiten Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts zu halbieren. Es ist davon auszugehen, dass die notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung und schon gar nicht zur Reduzierung der Verkehrsemissionen weder eingeführt, noch geplant sind." Ziel der Debatte "Verkehr und Klimawandel" ist es, Vorschläge, Diskussionsbeiträge und Meinungen von Experten und breiter Öffentlichkeit zu erhalten. Die Fragestellungen der Debatte betreffen Ziele und Perspektiven der Minister für den Verkehrsbereich, die Rolle der Technologie zur Reduzierung der CO2 Emissionen, wie die besten Technologien eingeführt werden können und welche verkehrspolitischen Massnahmen die Minister ergreifen sollten. Unter dem Thema "Verkehr und Energie: die Herausforderungen des Klimawandels" wird das Weltverkehrsforum vom 28. bis 30 Mai Verkehrsminister aus mehr als 50 Ländern mit hochrangigen Industrievertretern und Spitzenwissenschaftlern in Leipzig zusammen bringen. Für die Teilnahme an der Online Debatte, sowie für weitere Informationen über das Weltverkehrsforum: http://www.internationaltransportforum.org
Weltverkehrsforum diskutiert Verkehr und Klima
Zur Vorbereitung des ersten Weltverkehrsforums, das vom 28. bis 30. Mai in Leipzig stattfinden wird, wurde eine zweite online Debatte zum Thema "Verkehr und Klimawandel" eröffnet.