Die Mitarbeiter und Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe fühlen sich sicherer in einem Fahrzeug, das per Video überwacht wird. Das zeigte eine Umfrage des Unternehmens, an dem rund 1.000 Personen teilnahmen. Die durch Vandalen verursachten Schäden haben bei den BVB in den letzten Jahren enorm zugenommen und beeinflussten die Zufriedenheit der Kunden in der Folge negativ. Im Dezember startete das Unternehmen daher einen Pilotversuch und stattete jeweils zwei Tram-Motorwagen und Tram-Anhänger sowie einen Gelenkbus mit Videokameras aus. Im Sommer dieses Jahres erfragte man die Akzeptanz der Überwachung bei Kunden und Mitarbeitern. 81 Prozent der Befragten fühlen sich danach sicherer in einem BVB-Fahrzeug mit Videokamera, 84 Prozent befürworten den Einsatz der Kameras, 83 Prozent wünschen sich, dass alle Fahrzeuge überwacht werden und 87 Prozent sind der Meinung, dass es dadurch weniger Sachbeschädigungen gäbe. Die BVB will den Einsatz der Kameras jetzt ausweiten auf Strecken und Fahrzeuge, wo der Handlungsbedarf am größten ist. Die flächendeckende Einführung ist aus finanziellen Gründen nicht möglich.
Zustimmung für Videoüberwachung
BVB befragt Kunden und Mitarbeiter und weitet Videoüberwachung aus