„Die ÖPNV-Busse, die heute in den Städten noch ohne oder mit roter Plakette fahren, werden in den kommenden zwei Jahren durch Neufahrzeuge ersetzt, denn es handelt sich um ältere Fahrzeuge, die ihre maximale Nutzungsdauer bald erreicht haben. Der ÖPNV ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt- und Klimaentlastung im Verkehrsbereich bewusst. Deshalb erneuern wir auch gerade im Busbereich sukzessive unsere Flotten, um hier höchsten Umweltstandards gerecht zu werden. Nahezu die Hälfte unserer Fahrzeuge erfüllen beispielsweise schon heute die EU-Abgasnorm 5 bzw. den noch höheren EEV-Standard“, erklärt VDV-Vizepräsident Ingo Wortmann.
Daher sei die Nichterfüllung von Abgasgrenzwerten bei den heute noch im Einsatz befindlichen Fahrzeugen ein endliches Problem. Jedes Jahr würden durchschnittlich 2.000 dieser älteren Fahrzeuge durch Neufahrzeuge ersetzt. „Und selbst ein älterer Bus mit roter Plakette stößt bei durchschnittlicher Besetzung pro Kopf deutlich weniger Emissionen aus als ein moderner Pkw. Und auch der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch liegt mit etwa 2 Litern pro Fahrgast auf 100 Kilometern deutlich unter den üblichen PKW-Verbrauchswerten“, so Wortmann abschließend. (akp)
75 Prozent der Linienbusse fahren grün
Busse gehören ohnehin zu den umwelt- und klimafreundlichsten Verkehrsmitteln. Zudem tragen von den knapp 22.000 Linienbussen, die im städtischen ÖPNV fahren, laut VDV inzwischen rund 75 Prozent eine grüne Plakette. Nur noch etwa 14 Prozent der Busse haben eine rote bzw. keine Plakette.