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Alternative Antriebe: ZF schließt neue Kooperation mit Freudenberg

ZF und Freudenberg arbeiten bei Brennstoffzellen-Systemen für Lkw und Busse zusammen
© Foto: ZF/Freudenberg

Der Technologiekonzern ZF hat eine langfristige Kooperation mit dem Brennstoffzellen- und Batteriesystem-Zulieferer Freudenberg E-Power Systems vereinbart.


Datum:
15.09.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
5 min
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Beide Unternehmen wollen bei der Entwicklung von nachhaltigen E-Antriebstechnologien zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit kombiniere dabei die jeweiligen Kernkompetenzen beider Unternehmen, um hochintegrierte Komplettlösungen für E-Antriebsstränge auf Brennstoffzellenbasis – sogenannte „Powerpacks“ – für schwere Nutzfahrzeuge zu entwickeln.

Freudenberg stellt dabei modulare Brennstoffzellen- und Batterie-Kits mit anwendungsspezifischen Leistungen. ZF steuert seine Kompetenz für E-Mobility-Lösungen bei: den kompletten elektrischen Antriebsstrang inklusive Wechselrichter, Umrichter, Kompressoren und Software für Energiemanagementsysteme. Der Technologiekonzern will dabei seine Expertise nutzen, die Systeme effizient ins Fahrzeug zu integrieren. Dies soll Entwicklungs-, Produktions- sowie laufende Betriebskosten der Fahrzeughersteller und -nutzer senken.

„Wir investieren massiv in die Batterie-, Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie sowie in die Entwicklung von Hightech-Komponenten für Elektrofahrzeuge. Die heute vereinbarte, langfristige Kooperation mit ZF unterstreicht die strategische Bedeutung und das Wachstumspotenzial, das wir bei Freudenberg in dem Bereich sehen, sagte Mohsen Sohi, CEO des Freudenberg-Konzerns.

Entwicklung verschiedener Prototypen

Derzeit läuft die Pilotphase des gemeinsamen Projekts, in der verschiedene Lkw- und Bus-Prototypen entwickelt werden. Der erste Versuchsträger wird für 2023 erwartet. Ein Teil dessen ist auch die bereits verkündete „HyFleet“-Zusammenarbeit zwischen ZF, Freudenberg und Flixbus.

Bis 2030, so schätzt ZF, werde der weltweite Anteil dieser Antriebsform bei schweren Nutzfahrzeugen auf 20 Prozent steigen. Man gehe daher „auch in Zukunft flexibel und ergebnisoffen an die Brennstoffzellentechnologie heran, um den Wandel des Sektors in Richtung nachhaltiger Mobilität effektiv zu unterstützen“, so ZF. Der technologieoffene Ansatz im Hinblick auf die Energieträger liegt auch der Partnerschaft von ZF und Freudenberg zugrunde.

Das E-Mobility-Portfolio von ZF werde durch einen gemeinsam entwickelten integrierten Brennstoffzellenantrieb ergänzt – das bedeute, dass „alle wichtigen elektrifizierten Hard- und Softwarelösungen, die Kunden zur Umgestaltung ihres Produktportfolios benötigen, aus einer Hand kommen“.

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