Conti für Reifendruck-Überwachungssysteme

16.09.2008 09:13 Uhr
Conti
© Foto: Continental AG

Der Reifenspezialist sieht ein Einsparpotenzial von mehr als zehn Millionen Tonnen CO2 pro Jahr allein in Europa, wenn Pkw und Lkw mit Reifendruck-Überwachungssystemen ausgerüstet sind.

Continental begrüßt die internationale Diskussion darüber, ob und wie eine verpflichtende Ausrüstung von neuen Pkw und Lkw mit Reifendruck-Überwachungssystemen möglich und sinnvoll ist. „Mit einer Reifendruck-Überwachung fährt man nicht nur sicherer, sondern spart dabei auch noch Kraftstoff“, erklärt Andreas Wolf, Leiter des Geschäftsbereichs Body & Security der Continental Division Interior und ergänzt: „Nach unseren Berechnungen könnten die Kohlendioxid-Emissionen in Europa jährlich um mehr als zehn Millionen Tonnen reduziert werden, wenn flächendeckend Reifendruck-Überwachungssysteme in Pkw und Lkw zum Einsatz kommen.“ Studien der Europäischen Union zeigen, dass mehr als 75 Prozent der in der Europäischen Union eingesetzten Lkw fahren mit durchschnittlich 12 Prozent Minderdruck in den Reifen und verursachen so in Europa Mehrkosten von über vier Milliarden Euro pro Jahr. Bei einem Dieselpreis von 1,50 Euro pro Liter würde eine kontinuierliche Reifendruck-Überwachung bei schweren Lkw zu einer Kosteneinsparung von rund 1.000 Euro pro Jahr und Fahrzeug führen. So amortisieren sich die Einstiegsinvestitionen bereits nach kurzer Einsatzzeit für jeden Fuhrparkbesitzer. Continental liefert heute verschiedene Reifendruck-Überwachungssysteme für Pkw und arbeitet an angepassten Systemen für den Einsatz im Lkw.

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