Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses, sagte: "Die lokale Produktion wird die Marktchancen für Daimler Buses in Usbekistan und Zentralasien deutlich verbessern. Mit Uzavtosanoat haben wir einen starken, kompetenten und verlässlichen Partner gefunden, der die Märkte in Zentralasien genau kennt und über umfangreiche Erfahrungen in der Produktion und im Vertrieb verfügt." Die Mercedes-Benz Buses Central Asia GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Daimler AG und hält eine Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 51 Prozent am neu gegründeten Joint Venture. Die usbekische Automobilholding Uzavtosanoat hält die restlichen 49 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen. Insgesamt werden 8 Millionen US-Dollar als Eigenkapital eingebracht. Uzavtosanoat stellt die Produktionsgebäude zur Verfügung. Die Mercedes-Benz Fahrgestelle werden von Daimler Buses angeliefert, während die Aufbauten in Zusammenarbeit mit Manufacturing Commercial Vehicles (MCV), dem langjährigen Aufbauhersteller von Mercedes-Benz, gefertigt werden. Wenn die Produktion komplett angelaufen ist, können mindestens 600 Busse pro Jahr hergestellt werden mit der Möglichkeit, die Stückzahlen sukessive zu erhöhen. Die ersten Fahrzeuge sollen bereits im September dieses Jahres ausgeliefert werden. Die lokal hergestellte Produktpalette umfasst sowohl Luxusreisebusse und Überlandbusse als auch Low-Entry-Stadt- sowie Midibusse, die unter dem Markennamen "Mercedes-Benz" verkauft werden. Alle Busse erfüllen die seit Januar 2010 in Usbekistan geltende Euro 3-Norm.
Daimler: Bus-Joint Venture in Usbekistan
Die Daimler AG und Uzavtosanoat JSC in Taschkent haben einen Vertrag zur Gründung eines Bus-Joint Ventures unterzeichnet. Das Gemeinschaftsunternehmen zielt auf die Montage und den Vertrieb von Reise-, Überland-, Stadt- und Midibussen für den usbekischen Markt sowie für den Export in benachbarte Staaten.